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Ein neues Kapitel im Dragon-Ball-Universum: Die Wurzeln des Chaos in "Dragon Ball Genkishin Squadra"
Es ist wahrlich faszinierend, wie sich die Spielelandschaft über die Jahre gewandelt hat. Insbesondere im Zeitalter der MOBAs (Multiplayer Online Battle Arenas), wo Strategien und Teamplay an der Tagesordnung sind, sticht „Dragon Ball Genkishin Squadra“ von Entwickler Ganbarion und Publisher Bandai Namco Games hervor. Doch was kann eine Franchise, die bereits in den unendlichen Weiten von Anime und Videospielen glänzt, der ermüdenden MOBA-Welt tatsächlich hinzufügen?
Wenn man einen Blick auf die Vergangenheit wirft, sind die Vertonungen von „Dragon Ball Z“ — seien es die ersten Anime-Übertragungen oder die fragwürdigen Kinorelease-Interpretationen — ein Beleg dafür, dass nicht jedes Projekt in der Welt der Videospiele die Versprechen des Ausgangsmaterials halten kann. Doch die jüngsten Bemühungen der Entwickler scheinen darauf hinzudeuten, dass ein Fortschritt erzielt wurde, der möglicherweise die Herzen vieler Fans zurückgewinnen könnte.
Sich in die Welt von „Dragon Ball Genkishin Squadra“ zu begeben, fühlt sich zwar anfangs vertraut an — drei Lanes und das Ziel, den gegnerischen Turm zu zerstören — aber bald erkennt man, dass hier sowohl Spielspaß als auch gezielte Strategie eine harmonische Verbindung eingehen. Die Charaktere aus dem Dragon-Ball-Universum tummeln sich über farbenfrohe Karten, die mit ihrem typischen Anime-Stil und einer gehörigen Portion Kämpfergeist zum Leben erweckt werden. Die Möglichkeiten, sich im Spiel zu bewegen, sind nicht nur simply, sondern bringen auch eine gelassene Geschwindigkeit, die die Vorschriften des Genres herausfordert. So gelingt es den Kämpfern der Z-Krieger, nicht nur mit harten Schlägen zuzuschlagen, sondern auch geschmeidig über das Schlachtfeld zu gleiten. Ein klarer Vorteil, der die Dynamik verändert und gleichzeitig Neulingen einen sanften Einstieg bietet.
Dennoch bleibt dem Spiel nicht die Herausforderung eines fairen Gleichgewichts und der breiten Zugänglichkeit fern. Das Spiel mag als „free-to-play“ konzipiert sein, doch der Zugang zu den Charakteren, insbesondere die Möglichkeit, in den „Super Saiyan“-Modus zu wechseln, sorgt für Diskussionen in der Community. Hier stellt sich bereits die Frage: Ist diese Balancierung wirklich durchdacht oder nur ein weiterer Versuch, Spieler zu motivieren? Wie bei vielen MOBAs leidet auch „Dragon Ball Genkishin Squadra“ unter den typischen Problemen des Genres: Überpotente Charaktere, deren Macht das Spielgeschehen zu ihren Gunsten beeinflussen, sorgen teilweise für Frustration und bluten die locker-flockige Stimmung aus.
Bevor ich mir jedoch einen weiteren, skeptischen Blick auf die Charakterbalancierung erlaube, verdient die visuelle Präsentation des Spiels ein besonderes Lob. Es ist, als wäre man direkt in ein leuchtendes Dragon-Ball-Universum hineingezogen worden. Die Karten sind nicht nur Szenarien für Gladiatoren und Taktiker, sie sind voller Leben — von den Wolken, in die man eintauchen kann, bis zu den Arenen für spektakuläre 1v1-Duellen. Jedes Detail zeugt von der Liebe, die in die Charaktere, von Goku bis Piccolo, fließt. Diese liebevolle Detailtreue an sich spricht dafür, dass die Entwickler entschlossen waren, Fans keine etwas fade mobile Übertragung zu liefern, sondern eine Erfahrung, die der Faszination und der Dramatik der Anime-Reihe gerecht wird.
Jedoch gibt es eine kleine dunkle Wolke am Horizont: die Menüführung. Das Navigieren durch das Spielmenü gleicht oftmals einer Odyssee durch ein Labyrinth, dessen Wände nicht sonderlich einladend wirken. Der Versuch, Freunde zum Spielen zu finden, wird oft zum frustrierenden Unterfangen, bei dem man schier verzweifeln könnte. Wo man eine intuitive und benutzerfreundliche Erfahrung erwartet, ist das Menu-Design ein Beispiel für alles, was man im modernen Gaming vermeiden möchte. Schwierigkeiten, um ein einfaches Zusammenspiel in Angriff zu nehmen, sind mehr als nur ärgerlich — sie gefährden die gesamte Spielerfahrung und führen gegenseitige Enttäuschung und Verwirrung herbei.
Ein positives Element hingegen ist die Zugänglichkeit für Nachhaltigkeiten — gestärkt durch die Möglichkeit, anspruchsvollere Umgebungen zu erkunden und unterschiedlichen Spielstilen nachzugehen. Obwohl der Einstieg einfach gehalten ist, ermöglicht die Wahl zwischen strategischem Finesse oder impulsivem Button-Mashing eine Bandbreite an Spielerfahrungen.
Wo also lässt uns „Dragon Ball Genkishin Squadra“ stehen? Es ist eine heitere Verbindung zwischen Tradition und neuen Erfahrungen, die es schafft, den Kern des „Dragon Ball“-Phänomens in die Welt der MOBAs zu transferieren. Dabei bleibt die Frage, ob es den Entwicklern tatsächlich gelungen ist, das Rad neu zu erfinden, oder ob der Fluss der digitalen Kämpfe letztlich in den gewohnten Bahnen weiter fließt. Wenn wir die Kritik der unzugänglichen Menüs beiseitelegen, können wir gespannt darauf schauen, wie die Gamer-Community auf dieses unverhoffte Comeback der Dragon-Ball-Welt reagiert.
Wie wird das nächste Kapitel in der Dragon-Ball-Videospielgeschichte aussehen? Bis dahin bleibt uns nichts anderes übrig, als auf die nächste Transformation zu warten.
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