Vorschau: Reach

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Reach: Der neue Maßstab für VR-Action?

Stellen Sie sich vor, Sie stehen auf einem Hochhausdach, der Wind bläst durch Ihre Haare und die Stadt liegt Ihnen zu Füßen. Sie spüren das Adrenalin in Ihren Adern, während Sie sich zum Rand lehnen und in die Tiefe blicken. „Ich kann das“, denken Sie, bevor Sie einen beherzten Sprung wagen und mit einem Satz an die andere Seite des Gebäudes gelangen. Willkommen in der Welt von Reach, dem neuen Action-Platformer aus dem Hause nDreams.

Parkour und Feuergefecht – Ihre neues VR-Abenteuer

Das Spiel ist keine gewöhnliche VR-Erfahrung; es ist eine Einladung in eine Visionswelt voller Dynamik und Nervenkitzel. Bei einem ersten Blick auf die Gameplay-Mechaniken wird schnell klar: nDreams hat es sich nicht leicht gemacht. Parkour und Klettern stehen im Mittelpunkt, und das Zusammenspiel dieser Elemente verspricht, dem Spieler ein unvergleichliches Gefühl von Freiheit zu geben. Während einer Demo erlebten wir einen rasanten Verfolgungscoup, der so intensiv war, dass wir fast vergessen hatten, wo wir uns physisch befanden.

Die Entwickler haben sich vorgenommen, jede Bewegung so intuitiv zu gestalten, dass selbst VR-Neulinge schnell den Dreh raushaben. Es beginnt gemächlich, und mit einer Kombination aus Armbewegungen und räumlichem Eintauchen lernen Sie, sich durch eine urbanisierte Landschaft zu bewegen. Es ist wie eine physische Simulation von Mission Impossible, nur ohne das ganze Geld und die schwindelerregenden Stunts. Aber hier ist der Clou: Schon bald fliegen Sie über Dächer und durch Fenster, als wären Sie Ethan Hunt persönlich.

Klettern im ersten Blickwinkel

Bei der Klettermechanik denkt man unweigerlich an Icon-Games wie Uncharted, die das Genre geprägt haben. Doch Reach hebt das Klettern auf eine ganz neue, immersive Ebene. Die erste Person Perspektive sorgt dafür, dass jede Bewegungsnuance – das Zücken, Heben und Festhalten – so spannend wird wie der nächste Überfall eines Superhelden. Der Charakter verfügt über immense Stärke, die es ermöglicht, sich in einem Tempo durch die Umgebung zu katapultieren, das so noch nie im VR-Raum erreicht wurde. Wenn Sie eine Kante festhalten und nach unten drücken, schlüpfen Sie geradezu mühelos über Eck und railing, wobei der Schwung bereits beim Sprung entscheidend ist.

Und hier wird deutlich, was Reach von anderen VR-Titeln unterscheidet: die nahtlose Integration von Momentum. Oft leiden VR-Spiele unter der vertikalen Distanz zwischen Spieler und Spielwelt, was Schwindelgefühle auslösen kann. Doch Reach schafft es, den Nutzer in der Aktion zu halten und selbst das Gefühl von Höhenangst kann in euphorische Freude umschlagen.

Der nächste Actionheld

Nach dem ersten Sprung in die Virtualität gelangen Sie in einen Raum, in dem sich ein geheimnisvoller Bogen befindet. Dieser ist nicht nur ein einfaches Waffenspielzeug, sondern ein vollwertiges Werkzeug zur Navigation durch die Welt. Mit einer präzisen Steuerung zielen Sie, während Sie unsichtbare Grenzen zwischen VR und Realität durchbrechen. Armdrehungen dienen als Ansatzpunkte und ermöglichen es, sich nicht nur zu bewegen, sondern auch zu gestalten.

Wenn sich dann Feinde bemerkbar machen, wird es ernst. Eine einzige Kugel reicht, um sie auszuschalten, doch der Druck von Gegenfeuer zwingt Sie dazu, nicht nur zu springen, sondern auch zu ducken und zu schützen – und das alles in einer Art und Weise, die kniend weniger belastend ist als das typische Hocken.

Während sich das Spielgeschehen auf einem Dach entfaltet, wird der Spannungsbogen spürbar. Ein Hubschrauber kreist overhead, während Sie durch das Terrain navigieren. Plötzlich reißt eine weitere Herkules-Truck-Attacke eine neue Dimension der Gefahr auf und potenziert die Intensität der Verfolgungsjagd. Mit einem Reflex wie der einer Katze springen Sie durch Fenster und verwandeln die Szenerie in eine lebendige Kinosequenz. Erinnerungen an actiongeladene Filme wie „Die Bourne Identität“ oder „John Wick“ wehen durch die Gedanken.

Ein neuer Standard?

Die Action, die in Reach geboten wird, lässt jeden Spieler mit einem Herzschlag auf der Haut zurück. Hier wird nicht nur ein Spiel gespielt, sondern ein Abenteuer erlebt, das in seine eigene Welt zieht und die Grenzen zwischen Fiktion und Realität verwischt. nDreams hat die Messlatte für VR-Action-Gaming entscheidend höhergelegt und könnte wahrlich einen neuen Standard setzen.

Doch sind solche Erwartungen realistisch? Können Entwickler diese Dynamik auch bei einer breiteren Spielerschaft aufrechterhalten? Die Anwendung der Mechaniken mag einfach erscheinen, doch die Herausforderung liegt oft in der Umsetzung, sobald das Spiel auf den Markt kommt. Wir sind gespannt, ob Reach das Potenzial hat, nicht nur Hardcore-Gamer, sondern auch neue Spieler zu fesseln und einen bleibenden Eindruck in der Game-Industrie zu hinterlassen.

Seien Sie bereit: Es könnte eine aufregende Reise vor Ihnen liegen, und vor allem eines: Reach könnte mehr sein als nur ein weiteres VR-Spiel.

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