Skate: Hands-on-Bericht – PS5-Games.NET

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Eine Rückkehr aufs Brett: Skate kehrt zurück und macht San Vansterdam zum El Dorado für Skater

In einer Welt, in der die Videospiellandschaft von Remaster und Sequels dominiert wird, ist es eine besondere Freude, eine Rückkehr zu sehen, die so viel mehr bedeutet als bloße Nostalgie. Bei EA’s Skate, nun 15 Jahre nach dem letzten Teil, geht es nicht einfach nur um das Abspielen alter Tricks und das Zelebrieren vergangener Erfolge, sondern um eine Erneuerung, die das Genre belebt und uns zurück in einen vibrierenden urbanen Raum zieht.

Stellen Sie sich San Vansterdam vor: eine Stadt, die wie ein riesiges Skatepark-Experiment aussieht und in der jeder Quadratmeter Potenzial für neue Tricks und unerwartete Stunts birgt. Bei einem neunstündigen Hands-on-Preview vor der Veröffentlichung am 16. September wurde schnell klar, dass die Entwickler von Full Circle nicht nur alte Erinnerungen aufwärmen, sondern ein Stück Moderne in die Reihe bringen.

Flick-It – oder Die Kunst des Trickens

Wer die alten Skate-Spiele kannte, wird sich an das „Flick-It“-System erinnern: Mit schnellen Bewegungen des rechten Analogsticks wurden Tricks ausgeführt, eine echte Innovation im Jahr 2007. Full Circle sprach von einer „Auferstehung“ dieses Systems. Die Neugestaltung macht es Einsteigern leicht, auf das Brett zu finden, ohne dabei die langjährigen Fans zu verprellen. Der Streamlined-Modus kann durchaus als „Skaten für die Dummies“ bezeichnet werden, doch so vielzugänglicher angelegte Controls bereiten auch echten Könnern viel Freude.

„Das ist kein einfaches Spiel für faule Tricks“, sage ich mir während einer Session, in der ich mich im Classic-Modus durch die Luft schleudere. Es ist eine Kunstform, und das ist spürbar. Die Skatepedia wird dabei zum ständigen Begleiter, als Nachschlagewerk für die verschiedenen Bewegungen, die wir aus dem Kopf heraus lernen müssen. Was früher eine Herausforderung war, wird hier zum Spielplatz neuer Möglichkeiten.

Eine lebendige Stadt voller Herausforderungen

San Vansterdam ist weit mehr als nur ein beschränktes Skatepark-Gelände, denn die Landschaft ist vielfältig und offenbart zahlreiche spannende Herausforderungen. In „Lines“ habe ich die Aufgabe, Tricks an festgelegten Punkten durchzuführen, während ich nach Icons greife. „Own the Spot“ lässt mich bei einem Highscore-Wettbewerb versuchen, mehrere Tricks in einer Sequenz zu landen. Und dann gibt es noch die „Stunt Challenges“, bei denen ich über Hindernisse springe und in den „Ragdoll“-Status wechsle, was zu teilweise urkomischen Situationen führt. Diese Kombination aus ernsten Herausforderungen und belustigenden Gegnern sorgt für unzählige Augenblicke des Scheiterns – und der Freude.

Ich erinnere mich an einen Moment, in dem ich von einer hohen Plattform sprang, nur um in einem ungeschickten Fall zu landen. Der Charakter verdrehte sich auf eine Weise, die zum Schmunzeln anregte. Diese Mischung ist es, die die Seele von Skate ausmacht: der Balanceakt zwischen extremer Kontrolle und fröhlichen Missgeschicken.

Ein paar Sprünge weiter: Neue Möglichkeiten

Das Skaten in San Vansterdam bezieht das urbane Umfeld mit ein. Überall kann man Spots finden, um eigene Kombinationen und Tricks zu kreieren. Ein Knopfdruck auf das D-Pad öffnet das „Quick Drop“-Menü, und plötzlich mache ich die Stadt zu meinem persönlichen Spielplatz. Rampen, Rails und andere Hilfsmittel können einfach an jedem Ort platziert werden. Und die besten Momente? Die kommen, wenn ich ein selbstgebautes Hindernis in einem nicht konventionellen Parkour untersuche und es schaffe, einen kreativen Trick zu vollführen, als ob ich beim großen Skatewettbewerb wäre.

Ein Raum für Gemeinsamkeit und Kreativität

Durch den klaren Fokus auf Multiplayer und eine immer-online-Community merkt man, dass Skate nicht nur um das individuelle Spielerlebnis geht, sondern um die Interaktion. Mit bis zu 150 Spielern gleichzeitig in einem Server wird das gemeinsame Skaten zur Norm. Ein Klick auf den Touchpad öffnet die Karte — und ich kann einfach zu meinen Freunden „spectaporten“ oder mit ihnen durch die Stadt shredden. Diese nahtlose Verbindung erzeugt ein Wunder an Geselligkeit, das viele Spiele oft missen.

Im Vergleich dazu haben wir heutzutage oft das Gefühl, dass Multiplayer mehr und mehr isoliert wird, als wären wir im digitalen Raum durch Wände voneinander getrennt. Aber hier, in San Vansterdam, verschwindet die Grenze zwischen den Spielern. Das Gefühl von „Wir sind alle gemeinsam hier“ ermutigt dazu, neue Stunts und Tricks auszuprobieren.

Die Wiedergabe: Erinnerungen festhalten

Und was wäre eine Skatekultur ohne die Möglichkeit, die besten Momente festzuhalten? Der Replay Editor macht das Aufzeichnen und Teilen meiner besten Tricks zur einfachen Angelegenheit. Das Gefühl, seine schweren Stürze und triumphalen Sprünge mit Freunden oder der Community zu teilen, macht Skate zu einer lebendigen Plattform, der großen Raum für Kreativität und Teilhabe einräumt.

Fazit? Ein immerwährender Prozess

Die Rückkehr der Skate-Reihe befreit nicht nur alte Erinnerungen, sondern füllt ein cooles Gefühl von Abenteuer, Gemeinschaft und vor allem Kreativität auf. Und ganz ehrlich: Das Spiel hat das Potenzial, Generationen von Spielern zu vereinen und sowohl erfahrene Skater als auch Neueinsteiger willkommen zu heißen.

Bevor wir uns in die komplexe Welt von San Vansterdam stürzen, macht es sich gut, in Vorfreude auf den 16. September – denn ab dann beginnt das wahre Abenteuer. Und vielleicht starten bei einem Sprung ins Unbekannte die besten Geschichten, die noch erzählt werden.

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