Kunst der Rache – die (Neu)Gestaltung eines Ninja – PS5-Games.NET

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Schattenhafte Rückkehr: Das Comeback von Shinobi in „Shinobi: Art of Vengeance“

Wenn die Sonne hinter den Dächern der Stadt untergeht und der Mond sein silbernes Licht auf die Dächer wirft, geschieht etwas Magisches: Joe Musashi, der legendäre Ninja, schleicht sich wieder ins Spielerherz. Kaum jemand hatte mit der Rückkehr dieser ikonischen Figur gerechnet, als „Shinobi: Art of Vengeance“ letztes Jahr während der Game Awards angekündigt wurde. Doch die Vorfreude ist groß, und am 29. August 2023 wird der Titel für PlayStation 4 und 5 die Klingen blitzen lassen.

Die spielerische Wiedergeburt eines Klassikers ist ein heikles Unterfangen. Lizardcube, das Studio hinter dem neuen Titel, hat sich bereits durch Remakes wie „Wonder Boy: The Dragon’s Trap“ und „Streets of Rage 4“ einen Namen gemacht. CEO Ben Fiquet, ein erklärter Shinobi-Fan, war sichtlich aufgeregt, als er das Projekt pitchte. „Shinobi ist ein Teil meiner Kindheit“, erzählt er mit einem Funkeln in den Augen. Es ist befreiend zu sehen, wie die Nostalgie in den modernen Spielarten weiterlebt, ohne dabei in der Vergangenheit zu verharren.

Die Kunst der Rache

Lizardcubes Herangehensweise an „Shinobi: Art of Vengeance“ ist ebenso faszinierend wie herausfordernd. Wie schafft man es, den nostalgischen Charme von Shinobi mit zeitgenössischem Gameplay zu vereinen? „Es war ein Balanceakt“, sagt Ben, „denn Shinobi hat tatsächlich viele Iterationen durchlaufen.“ Die Entwickler haben sich daher entschieden, eine moderne Spielerfahrung zu schaffen, die den Geist der ursprünglichen Titel ehrt, aber gleichzeitig frische Impulse setzt.

Ein Aspekt, den Lizardcube besonders betont, ist das visuelle Design. „Es sollte mehr Japan, aber auch mehr Lizardcube sein“, beschreibt Ben und verweist auf seine Kindheitserinnerungen an die fesselnden Animationen der 16-Bit-Ära. Hier trifft Tradition auf Innovation: die Pixelkunst ist sowohl eine Hommage als auch ein Neuanfang. Und während die Kunst im Vordergrund steht, drängt sich die Frage auf: Wie viel Nostalgie ist für moderne Spieler noch ansprechend?

Das Herzen der Kämpfe

Die spannende Frage stellt sich: Wie geht „Shinobi: Art of Vengeance“ mit dem Gameplay um, das Fans in ihren Bann zieht? Die Antwort ist klar: explosive, akrobatische Kämpfe mit einer raffinierten Kombination aus Nahkampf und Spezialtechniken, die an die wendige Beweglichkeit eines Ninjas erinnern. „Wir wollten das Kampfsystem so weit wie möglich vertiefen“, sagt Toru Ohara, Chief Producer von Sega Japan. „Es geht nicht nur ums Animieren, sondern auch um das Gefühl, dass jeder Schwung und jeder Treffer präzise und befriedigend ist.“

Die Entwickler haben ein Kombosystem integriert, das den Spielenden herausfordert, kreative Manöver zu entwickeln. Auch wenn die Schwertkämpfe mit Katana und Kunai im Mittelpunkt stehen, erfährt das Gameplay durch die so genannte „Execution“-Mechanik eine spannende Erweiterung, die den Spieler belohnt, wenn er seinen Gegner mit einem stilvollen Finish ausschaltet.

Hier ist er, der Ninja der Neuen Welt: Ben erzählt von den beeindruckenden Speedruns der Spieler und der Tatsache, dass sie selbst in der Beta bereits kreative Kampfmöglichkeiten entdecken und nutzen – ein Zeichen für die tiefere Spielmechanik, die Lizardcube im Zentrum des seine Ninja-Abenteuers verankert hat.

Bosskämpfe und die Schurkenwelt

Die Vorfreude auf die Bosskämpfe ist greifbar. Wenn Joe Musashi gegen Kreaturen wie den Affenboss Kozaru oder den „vampirischen Yakuza“ kämpft, sollten sich die Spieler auf bewegende, spannende Konfrontationen einstellen. „Ich kann nichts verraten, aber die Bosskämpfe sind spektakulär – sie sind Teil des Razziers, der das gesamte Spiel zusammenhält“, verrät Ben, und ein schalkhaftes Grinsen umspielt seine Lippen.

Das Spiel wird durch „Villains Stage“ DLC erweitert, das berühmte Antagonisten aus dem Sega-Universum beinhaltet, darunter den notorischen Doctor Robotnik. „Damit wollen wir die Historie der Sega-Ikonen würdigen“, sagt Ben und zeigt, dass „Shinobi: Art of Vengeance“ nicht nur in die eigene Historie, sondern auch in die des gesamten Sega-Universums eintauchen möchte.

Eine Prise Humor

Trotz der düsteren Ästhetik und der brutalen Kämpfe wird der Humor nicht vernachlässigt. Joe Musashi mag ein Ninja sein, der ernsthaft seine Feinde bekämpft, doch hinter der Metapher steckt ein gewisser Witz und das Spiel nimmt sich nicht immer ganz ernst – ein bewusster Kontrapunkt, der während des Spielens angenehm auffällt. „Letztendlich wollen wir, dass die Spieler Spaß haben. Unser Ziel ist es, die IP lebendig zu halten“, sagt Ben und es ist klar: Diese Lockerheit wird als erfrischendes Element das Spielerlebnis bereichern.

Die Klingen sind geschärft, Prost auf ein Comeback, das einer ganzen Generation gamer nostalgisch im Herzen schlägt! Am 29. August 2023 wird „Shinobi: Art of Vengeance“ die Bildschirme erleuchten und Spieler aus allen Ecken anlocken. Spieler bereit? Das Abenteuer beginnt – und der Schatten des Ninja ist nie weit.


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