Fighting Souls — 30 Minuten mit dem 4v4 Tag-Kämpfer – PS5-Games.NET

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MARVEL Tōkon: Fighting Souls – Ein neuer Anstrich für den Tag-Kampf

In einem Raum, der gleißend erleuchtet und doch von der Aufregung der Gamer umgeben ist, wird die neueste Kreation von Arc System Works, Marvel Games und PlayStation Studios, MARVEL Tōkon: Fighting Souls, nicht nur angekündigt, sondern auch erlebbar. Auf dem ehrwürdigen Gelände von Evo Las Vegas 2025 betritt das Spiel die Bühne; das erste Mal in einem Format, das wir so aus Fighting Games nicht kennen. Ein frisches 4v4-System, das verspricht, dem Tag-Kampf neue Facetten abzuringen.

„Wir wollen die Spieler herausfordern“, sagt Kazuto Sekine, Game Director und Lead Battle Designer, und lässt uns direkt spüren, dass es hier um mehr als nur um Knöpfe und Kombos geht. Tatsächlich hat sich das Team an einem Konzept versucht, das in der Welt der Prügelspiele bislang ungehört war. „In einem Tag-Fighter muss man die Charaktere nacheinander durchwechseln. Bei uns teilt sich das Team eine Lebensleiste. Man muss nicht einmal alle Charaktere meistert, um Spaß zu haben“, fügt Sekine hinzu. Einfach anfassen und gleich losprügeln – das klingt fast zu gut, um wahr zu sein.

Eine Creation mit Charisma

Das Design von MARVEL Tōkon ist eine Augenweide. Die lebendige und stylisierte Welt bringt die Helden aus dem Marvel-Universum in einem neuen Licht zum Strahlen – ein harmonischer Mix aus amerikanischen Comics und japanischer Anime-Ästhetik. Doch während die Charaktere selbst Charisma versprühen, sind es die Details im Hintergrund, die echte Fans zum Schmunzeln bringen könnten. Mit kleinen Anspielungen und Easter Eggs gibt das Spiel seinen Liebhabern einen zusätzlichen Grund, die Suche nach Geheimnissen zu intensivieren.

Mein persönliches Gefecht während der Testsession erinnerte an einen fröhlichen Tanz, in dem die Charaktere – von dem schwerfälligen Doctor Doom bis zur quirligen Ms. Marvel – miteinander agieren. Storm möchte, dass das Wetter sie respektiert, während Star-Lord mit seinen witzigen Sprüchen für die Unterhaltung sorgt. „Quill! Lass die Finger von meiner Kombokette!“, ruft Storm, als ich gerade versuche, mich mit blitzschnellen Kombos einen Vorteil zu verschaffen. Diese Dialoge sind nicht nur unterhaltsam, sie unterstreichen die Identität der Charaktere auf brillante Weise.

Der Rhythmus des Kampfes

Sich im 4v4-Kampf zu behaupten, erfordert einen anderen Takt als die üblichen 1v1-Duelle. „Hört, hört! Hier gilt es, im richtigen Moment zu wechseln!“, denkt man sich schnell, wenn man sieht, wie die Lebensbar sich scheu zurückzieht. Während ich Storm und Star-Lord steuere, wird schnell klar: Pläne machen allein reicht nicht. Man muss auch improvisieren können. Der Wechsel zwischen den Kämpfern geschieht in einem fließenden Rhythmus. „Es ist fast wie ein Tanz“, höre ich eine andere Spielerin murmeln, während wir im Kampf gegen den Gegner vorgehen. Die neuen Mechaniken fördern echte Teamarbeit; jeder aktive Kämpfer bringt seine Skills ein und unterstützt den anderen.

„Wir wollten das Spiel so gestalten, dass Neulinge nicht überfordert werden“, sagt Sekine. Und das ist gelungen. Auch als weniger versierter Spieler findet man den Zugang, während Profis die Chancen für kreative Maneuver nutzen. Die einfache Steuerung ist intuitiv – keine komplizierten Mehrfachkombos, die Trainingsstunden verschlingen, sondern prägnante Knopfdrücke, die zur richtigen Zeit den entscheidenden Unterschied machen. Ein druckempfindlicher Knopf hier, ein geschickter Wechsel dort – und schon hallt der Schrei eines geschlagenen Gegners über den digitalen Bildschirm.

Ein Ozean der Möglichkeiten

Aber trotz all der Zugänglichkeit wird in der Tiefe ein weites Meer an Strategien eröffnet. „Es ist wichtig, beiden Spielstilen gerecht zu werden“, erklärt Sekine, während er auf die unterschiedlichen Taktiken verweist, die die Spieler auswählen können. Von der methodischen, ausgeklügelten Technik bis hin zum chaotischen, vollstreckerischen Raserei für die Spektakel – Tōkon lässt beiden Ansätzen ihren Platz. Das Spiel präsentiert dabei einen Rhythmus, der in einem gleichmäßigen Wechselspiel zwischen den Helden entsteht.

„Wir zeigen, dass es nicht nur um die Gewalt des Kampfes geht – es ist auch eine Kunstform,“ meint Michael Francisco von Marvel Games. Wer hätte gedacht, dass die ultimativen Kombos in einem Tag-Fighter so kreativ sein könnten? Von spektakulären Super-Attacken, die alles auf dem Bildschirm explodieren lassen, bis hin zu fragilen, künstlerischen Duellen, die vom gegenseitigen Respekt zeugen – trotz der Technik wird die Emotionalität beim Spielen spürbar.

Auf der Schwelle zur Zukunft

MARVEL Tōkon: Fighting Souls wird 2026 auf den Markt kommen, und dennoch fühle ich in diesen ersten Kampfsekunden schon, dass hier mehr am Werk ist als nur ein neues Spiel. Es ist eine Hommage an das Erbe, das die Charaktere mit sich tragen. Ein Projekt, in dem die Köpfe von Marvel, Arc System Works und PlayStation Studios ihre Stempel hinterlassen.

„Es ist beängstigend und aufregend zugleich, etwas völlig Neues zu schaffen“, fasst Francisco zusammen und während der Bildschirm die Kämpfe zwischen Superhelden zeigt, wird mir klar, dass das, was wir hier erleben, der Beginn eines faszinierenden neuen Kapitels im Kampfspiel-Genre sein könnte. Die Neugierde auf das, was folgt, auch über den Bildschirm hinaus, wächst. Denn in einem Universum, das nie aufhört, sich weiterzuentwickeln, gewinnt man immer mehr als nur einen Kampf.

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