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Absolum: Wenn Roguelite auf Beat’em Up trifft
Im ersten Teil von Absolum lehnten wir uns zurück, während wir die stylische Pixelgrafik auf uns wirken ließen und uns in die Welt entführten ließen, in der die Magie unter dem strengen Blick eines Tyrannen verbannt wurde. Hier ist alles, was wir von einer klassischen Beat-em-Up erwarten: dynamische Kämpfe, schwingend-ruckelnde Animationen und die Möglichkeit, gegen Horden von Feinden intuitiv zu kämpfen. Doch Absolum hat mehr unter der Haube – ein frischer Ansatz, der Elemente des Roguelite-Genres geschickt integriert und damit für eine spannende, modernisierte Spielerfahrung sorgt.
Mixing Beat’em Up und Roguelite-Elemente
In Absolum schlüpfen wir in die Haut von vier unterschiedlichen Charakteren, die sich durch ihre Rassen und Klassen voneinander abheben. Im Vergleich zu unserem ersten Eindruck aus der frühen Demo offenbart sich in dieser neuen Version die spannende Weiterentwicklung der Spielmechaniken. Hier wird nichts dem Zufall überlassen: Die Entscheidungen, die Spieler im Verlauf des Abenteuers treffen, beeinflussen die Evolution ihrer Fähigkeiten. Das Prinzip der ständigen Rückkehr – ein typisches Merkmal von Roguelites – verleiht dem Spiel sowohl Spannung als auch eine herausfordernde Komplexität. Der klassische linear Seitenansicht-Sidescroller wird modern interpretiert, während die stimmige 2D-Ästhetik den nostalgischen Eigenschaftern des Genres huldigt.
Die Idee, die Kluft zwischen altbewährten Mustern und modernen Zutaten zu schließen, zeugt von dem Wunsch der Entwickler, einen Hut für beide Gaming-Welten zu schaffen. Man könnte fast meinen, das Team von Dotemu sei in einer Zeitmaschine durch das Goldene Zeitalter der Beat’em Ups gereist, um all das zu sammeln, was in unserer Erinnerung haften bleibt, und dann mit den frischen Überlegungen und Erfahrungen der Roguelite-Welle zu verknüpfen.
Neue Charaktere betritt die Bühne
Nachdem wir die ersten spannenden Stunden mit den Charakteren Karl, Galandra und den geheimnisvollen Cider verbracht hatten, öffnete die neue Version die Tür zu einem neu entdeckten Ort: Jaroba, eine hochentwickelte Region im Osten. Hier kommt unser vierter spielbarer Charakter, der magische Brome, ins Spiel. Mit seinem Raschelmantel, der einer grünlichen Frösche ähnelt, schwingt dieser Zauberer mit einem Zepter magische Explosionsblitze um sich, während er durch die Luft surft. Niemand würde erwarten, dass ein Magier so kampfbereit ist – in Bromes Fall aber ein falscher Eindruck. Die Kombination von taktischen Elementen und smartem Angriff macht ihn zu einem unverzichtbaren Charakter, gerade wenn die Herausforderung wächst.
Auf der anderen Seite des Spektrums steht Cider, schnell und flink wie ein Schatten. Die Möglichkeit, den Gegner mit einer Hand wie eine Riesenranke zu fangen und damit seine Bewegungen einzuschränken, sorgt für eine dynamische Spielweise, die mehr als nur rohe Kraft erfordert. Keine von den verfügbaren Klassen ist eindeutig überlegen; jede bringt ihre eigene Herangehensweise zum Spiel und jede hat unterschiedliche Angriffsmechaniken, die den Spieler vor neue Herausforderungen stellen.
Der Reiz der Entdeckung
Was Absolum von anderen Roguelites abhebt, ist die Freude an der Entdeckung. Es gibt nicht nur eine Ansammlung von Feinden, die es zu besiegen gilt, sondern auch eine Welt voller versteckter Geheimnisse. Die progressive Erschließung des fortlaufenden Abenteuers zeigt sich eindrucksvoll im wiederhergestellten Brückensystem in der Region Grandery. Es hat nicht nur visuelle Relevanz, sondern eröffnet auch neue Routen und Quests, die bei jedem Durchlauf unterschiedlich sind. Das führt dazu, dass die Spielenden nicht nur im Kampf gefordert werden, sondern immer wieder aufs Neue in eine lebendige, atmende Welt eintauchen.
Wir können uns leicht vorstellen, was das Zusammenspiel von erfolgreichen Kämpfen und einem direkt darauf folgenden Questablauf bewirken könnte. Das Streben, einem Piratenteam beizutreten, oder das Aufeinandertreffen mit dem undurchsichtigen Underking zeigen, wie wichtig es ist, die richtigen Entscheidungen zu treffen und sich auf das Unbekannte einzulassen. Diese Momente sind nicht nur vorteilhaft, sie bereichern das gesamte Spielerlebnis und bringen Charakterentwicklung auf eine tiefere Ebene.
Eine Welt voller Möglichkeiten
Mit each update zu Absolum offenbaren Dotemus Entwicklerteam und deren leidenschaftlich gestaltete Welt mehr Facetten. Und ja, es gibt Feinde; es gibt keifende Bosse und wütende Kreaturen, die niedergeschlagen werden wollen. Aber jenseits des kampflastigen Flairs bleibt das eigentliche Kaufargument die Ladezeit von neuen Wegen, Geheimnissen und überraschenden Wendungen. Mit dem Blick auf Details und einer Spitzen-2D-Visualisierung könnte Absolum zu einer Spiel-Oase werden, die uns auf der Suche nach dem Wunderbaren befriedigt – und das nicht nur für die hartgesottenen Gamer da draußen.
Absolum ist mehr als nur ein weiteres Spiel. Es ist ein Synonym für die Verzahnung von Nostalgie und modernem Design. In einer Zeit, in der viele Spiele vor allem auf technische Aspekte und Grafik setzen, eröffnet dieses Projekt eine erfrischende Perspektive: Es sind die Geschichten, die Charaktere und die dynamischen Kämpfe, die uns in den Bann ziehen. Wir sind gespannt, wo uns diese Reise noch hinführen wird – und welche Geheimnisse noch darauf warten, entdeckt zu werden.
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