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Ein Tag im GATE Cascade Research Facility: Der chaotische Wissenschafts-Van Gogh von „Abiotic Factor“
Im Jahr 2077, so der erste Satz in einer fesselnden Zukunftsvision, werden nicht nur die Forscher vollgepackte Laborkittel tragen, sondern auch eine gehörige Portion Chaos mit sich bringen. Die Welt von „Abiotic Factor“ entführt uns in ein geheimes, unterirdisches Forschungslabor, wo die Wissenschaften dermaßen auf den Kopf gestellt wurden, dass selbst Schrödingers Katze vor Schreck aus dem Sack gesprungen wäre. Am 22. Juli wird dieses auf den ersten Blick verrückte Abenteuer auf der PlayStation 5 das Licht der Welt erblicken – und es ist mehr als nur ein weiterer Titel im Gaming-Kosmos.
Für die Spieler*innen, die das Vergnügen haben, sich der Bedrohung durch „militante Kreuzfahrer“ entgegenzustellen, wird der erste Arbeitstag in der GATE Cascade Research Facility zu einem schweißtreibenden Wettlauf gegen die Zeit. Während Egosysteme zerschmettert und Laborküchen in zufällige „Kochstationen“ verwandelt werden, kommen Erinnerungen an die eigene Schulzeit und das Chaos der ersten Gruppenprojekte hoch. Nur, dass hier die Konsequenzen anders ausfallen: statt einer schlechten Note drohen die Beschwörungen aus den unheimlichen anderen Dimensionen, die nur darauf warten, ihre Tentakeln in die Welt der Wissenschaft zu strecken.
„Gehirne – nicht Muskeln“ könnte das Motto des Spiels sein, und so stehen anstelle von brutalen Kämpfen clevere Rätsel und Ingeneurskunst auf dem Stundenplan. Das selbsternannte Genie, das man als Spieler*in verkörpert, wird mit alltäglichen Bürogegenständen und alientechnischem Schrott versorgt, die für die Kreation innovativer Werkzeuge und Waffensysteme gebraucht werden. Der Gedankenaustausch unter Freunden wird zum unverzichtbaren Teil des Spiels – und der gegenseitige Scherz über die eigene Unfähigkeit, die Kochzeit eines außerirdischen Steaks einzuschätzen, bringt eine neue Ebene der Teamdynamik mit sich: Hier wird nicht nur überlebt, sondern auch geschlemmt.
Zugegeben, der Einstieg mag an seinen surrealen Fluss erinnern – eine Mischung aus Indiana Jones und dem realexistierenden Chaos unseres Arbeitsalltags. Es gilt, den Kühlschrank nach Essen zu durchsuchen, wo das eigentliche Leben von „Abiotic Factor“ im Geiste der Wissenschaft beginnt: ein Kreislauf aus Ressourcenmanagement und ingenöser Problemlösung, gewürzt mit einem großen Schuss schrägem Humor. Die schockierenden Entdeckungen in den Laboren, seien es biologische Experimente, die schiefgelaufen sind, oder missratene künstliche Intelligenzen, versprechen nicht nur Heiterkeit, sondern auch eine Philosophie, die den Erfolg ausgewogen mit dem Versagen an den Tisch bringt.
Aber es sind die interdimensionalen Portale, die das wahre Herzstück des Spiels bilden. Die Herausforderungen scheinen endlos – bis zur nächsten Realität, die mehr Fragen aufwirft als Antworten. In jedem Bereich, den Sie besichtigen, gibt es ein neues Geheimnis zu lüften. Die labyrinthische Anlage sorgt dafür, dass man sowohl seiner Neugier gerecht wird als auch die Gefahr der Entdeckung in jeder Ecke der wissenschaftlichen Wunder wahrnimmt. Man könnte sagen, die Facility ist ein Mikrokosmos unserer eigenen, oft dystopischen Welt, in der das, was durch das Tor der Wissenschaft geschieht, nicht ganz der Schleier unserer gepflegten Festtage entblößt.
„Abiotic Factor“ ist mehr als nur ein abgedrehtes Science-Fiction-Survival-Spiel – es ist der Versuch, das vermeintlich Unmögliche möglich zu machen und gleichzeitig die Fragilität des menschlichen Verstandes auf die Probe zu stellen. Während das Spiel eine Community von Spielern anzieht, die zusammenarbeiten, um die Herausforderungen der Facility zu bewältigen, wird auch schnell klar: Unterschätzen Sie niemals den Humor, den ein einziger missratener Versuch im Hochregallager hervorrufen kann.
Und während wir uns auf den 22. Juli vorbereiten und die physische Welt verlassen, um einen digitalen Mikrokosmos voller bizarre Mysterien zu betreten, bleibt nur eine Frage offen: Wie viele Wissenschaftler*innen braucht man, um eine Glühbirne zu wechseln, wenn nebenan ein Portal in eine andere Dimension geöffnet wird? Nun, vielleicht stellt das Spiel eine ganz eigene Antwort auf diese Frage bereit.
„Auf zur nächsten Dimension!“, könnte der Aufruf für unsere verschrobenen Forscherfreunde lauten. Und während die Zeit zum Launchfreundlich verstreicht, bleibt das wichtigste Mantra des Spiels: „Die Wissenschaft muss weitergehen!“
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