Wir haben den beeindruckenden Mac-Port von Cyberpunk 2077 von CD Projekt Red auf drei Geräten getestet und die Leistung über verschiedene PCs hinweg verglichen.

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Cyberpunk 2077 auf Mac: Ein Blick in die futuristische Metropole

Fast fünf Jahre nach seiner ursprünglichen Veröffentlichung und umgeben von einer Fülle an Skandalen und Diskussionen, ist "Cyberpunk 2077" endlich auf Apple Silicon Mac-Computern angekommen. Und wie es sich für ein Spiel aus der Zukunft gehört, lässt es uns nicht nur in die finsteren Gassen von Night City eintauchen, sondern auch die technischen Finessen der neuesten Mac-Generation erkunden. Ray Tracing, MetalFX und mehr – ein kleines Wunderwerk der Technik, das zum Staunen anregt.

Ein erster Kontakt: Die Entführung in Night City

Kaum das Spiel gestartet, findet man sich schon in „For This Mac“-Einstellungen wieder, ohne größeren Schnickschnack. Mein M4 Max MacBook Pro zeigt sofort: Hier will ich sein. Vom ersten Spielstart an gibt es kaum technische Hindernisse, was gerade bei einem Titel mit so einem hohen Anspruch bemerkenswert ist. Im Gameplay selbst wird der Nervenkitzel durch die schnellen, aber störungsfreien Shader-Kompilierungsphasen unterstützt. Während ich durch die crunchen Gassen und neonfarbenen Lichter von Night City streife, kann ich vergessen, dass ich nicht am PC spiele. Es fühlt sich an wie die Zukunft – nur dass mein Laptop das Ganze ermöglicht.

„Shader-Stottern“ wird in der Gamer-Gemeinschaft oft als das Böse schlechthin bezeichnet. Doch hier, mit einem cleveren Kompilationstest, stellt sich heraus: „Cyberpunk 2077“ lässt mich nicht im Stich. Besonders positiv fällt auf, dass die Shader in den ersten Sekunden nach dem Laden der Spielstände drosseln – ein technisches Diadem in der Gaming-Welt?

Der Vergleich: Spielvergnügen oder nur ein schöner Schein?

Aber in der Welt von Cyberpunk mehr als nur technische Feinheiten zu belächeln. Manche kritischen Spieler müssen sich fragen: Wie sieht es mit der Performance aus, wenn die Graffiti-Wände nicht richtig rendern? Stressige Kämpfe und offene Welten können oft zu schmerzhaften Performance-Einbußen führen – jedoch, von den ersten Erkundungen bis zu den Intensiv-Kämpfen am Bio-MEc (welcher Name da wohl auch immer steht), meistens kein Grund zur Sorge.

Das M4 Max MacBook Pro spielt dabei seine Stärken aus: Stößt das System an seine Grenzen, so schaffte es immerhin, die fps meist bei 60 zu halten. Gelegentliche Framedrops könnten mit dem DRS-Setting (Dynamische Auflösung) etwas entschärft werden, die Zurückhaltungen, die beim Bummeln durch die Stadt auftreten, lassen einen jedoch nachdenklich zurück. Wie tief geht der Abstieg vonenn den strahlenden Türmen in den schmutzigen Untergrund?

MetalFX: Wenn die Technik strahlt

Apple hat es sich nicht nehmen lassen, die eigenen Technologien mit ins Spiel zu bringen. MetalFX, Apples neuester Leistungsoptimierer, sorgt dafür, dass die Grafik nicht nur schön aussieht, sondern auch flüssig bleibt. Die bildgebenden Vergleiche zeigten, dass MetalFX die Konkurrenz mehr als nur alt aussehen lässt, auf eine fast unheimliche Weise – Nvidia und AMD scheinen in dieser Runde ins Hintertreffen zu geraten. Bei 1440p hat man das Gefühl, man kann sich glücklich schätzen, sich in jeden noch so dreckigen Winkel der Stadt hineinzuversetzen.

Doch es gibt da diesen kleinen Schatten, der beim Spielen auftaucht, wie der Dunst einer dunklen Gasse: Ray Tracing, das Glanzstück heutiger Grafik. Hier zeigt sich, dass die Apple-Technologie noch nicht ganz das ideale Ergebnis liefern kann. „Splotchige Effekte“ im Bild erinnern daran, dass wir uns hier in der Aufholjagd befinden.

Ein Leistungstest der besonderen Art

Der wahre Vergleich tritt auf, wenn die Leistung der M3-Ultra- und M4-Max-Größen getestet wird. Gemeinsam mit dem wertvollen Intel der Gaming-Welt wird der Stress auf die Grafikprozessoren deutlich. Wo steht man da im direkten Vergleich zu dem Wert von Nvidia- oder AMD-Konkurrenz? Während sich das M4 Max mit der 4060-level-Zielgruppe messen kann, signalisieren die Messungen, dass es in Extremsituationen eine Schwankung im Vergleich gibt. Es bleibt spannend, wie lange diese Hardware im intensiven Alltag standhält – um die Immersion in der Cyberpunk-Welt nicht zu gefährden.

Warten auf das nächste große Ding

Obwohl ich während des Spiels keine technischen Rückschläge erlitten habe, bin ich mir bewusst, dass frühe Ruckler und unerwartete Aussetzer ernsthafte Störquellen für andere Spieler darstellen könnten. Apples Ansatz, ein einfaches und konsistentes Erlebnis zu bieten, ist erfrischend, vor allem für Gamern, die die endlosen Treiberaktualisierungen und technischen Sorgen, die PC-Spieler oft plagen, leid sind. Es ist ein bisschen wie in einem gut geführten Restaurant – du genießt das Essen, ohne über die Zutaten im Hinterzimmer nachdenken zu müssen.

In der concealianenden Metropole Cyberpunk 2077, auf einem Mac, bietet sich ein nüchterner, fast konsoleartiger Genuss. Eine Auszeit von der technikgetriebenen Hektik der PC-Welt. Doch die Sehnsucht nach mehr bleibt. Wo wird diese Reise enden? In einer Welt, in der die Zukunft schon so vielversprechend aussieht, ist die Frage nach der nächsten Evolution dieser Technologie das eigentliche Spiel, das es zu verfolgen gilt.

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