Wir haben Cyberpunk 2077 auf Switch 2, PS4, PS4 Pro und Series S getestet – was haben wir gelernt?

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Switch 2 vs. Steam Deck: Ein Blick auf die GPU- und CPU-Landschaft von Cyberpunk 2077

Im digitalen Dschungel der Gaming-Welt hat sich eine Debatte entfaltet, die viele von uns überrascht hat: Wie steht es um die Performance der kommenden Switch 2 im Vergleich zu Sekundär- oder sogar Konkurrenzsystemen wie dem Steam Deck und der Xbox Series S? Eine spannende Face-off-Analyse von Digital Foundry legt nun einige interessante Erkenntnisse offen, die nicht nur für Technik-Enthusiasten, sondern auch für alle Game-Interessierten von Bedeutung sind.

Stellen wir uns vor: Es ist später Abend in Night City. Neonlichter blitzen auf, Cyber-Ninjas schwirren durch die Straßen, und wir befinden uns inmitten einer phänomenalen Grafikpracht, die das Potenzial der neuen Konsolengeneration repräsentiert. Aber wie schlägt sich die Switch 2 in diesem Spektakel im Vergleich zu starken Mitbewerbern?

Die ersten Eindrücke

Eoin O’Grady von Black Shamrock, einem Tochterunternehmen von Virtuos, hat mit seinen Äußerungen über die Grafik- und CPU-Performance der Konsolen für Aufsehen gesorgt. „GPU-technisch liegt die Switch 2 etwas unter der Series S“, so O’Grady, wobei dieser Unterschied besonders im Handheld-Modus auffällt. Dies ist ein gewagter Vergleich, da die Nintendo-Konsole traditionell nicht als Grafik-Monster angesehen wird. Dennoch – im nächsten Atemzug hebt er hervor, dass die Switch 2 Technologien wie DLSS unterstützt, während die Series S in diesem Punkt hinterherhinkt. Wir fragen uns: Gibt es hier eine geheime Superkraft, die es der Switch 2 ermöglicht, in einem Handheld-Format bessere Ergebnisse zu liefern?

Die Herausforderung der CPU

Die wahre Herausforderung – und hier wird es spannend – liegt in der CPU-Performance. O’Grady bemerkt, dass die Switch 2 CPU-technisch viel näher an der PlayStation 4 ist; sie hat „nur wenig mehr Power“ als deren Leistungsverzweigung. In einer Zeit, in der die meisten Spiele optimiert für GPU-Leistung ausgelegt sind, ziehen solche Unterschiede oft nicht das große Interesse auf sich. Doch bei titeln wie Cyberpunk 2077 wird die CPU stark strapaziert. Der Spagat zwischen Grafikpracht und spielerischer Agilität ist hier entscheidend.

Wie fühlt es sich an, wenn das Spiel stark optimiert ist und trotzdem ruckelt? „Wir können es uns kaum leisten, dass unsere RPGs beim Stadtbummeln ins Stocken geraten, besonders nicht bei einem grafisch so intensiven Titel wie Cyberpunk 2077“, sagt ein Entwickler, der anonym bleiben möchte. Das Dilemma wird klar: Komplexe Physik und animationstechnische Herausforderungen werden die Switch 2 wahrscheinlich vor Probleme stellen, die nur mit viel zusätzlicher Optimierung gelöst werden können.

Cyberpunk 2077 als technisches Schaufenster

Cyberpunk 2077 ist ein vielschichtiger Prüfstand für die Next-Gen-Konsolen – auch wenn wir uns alle erinnern, wie holprig die erste Auflage herauskam. Digital Foundry hat es sich zur Aufgabe gemacht, diese technischen Grenzen auszuloten und die Zahlen sprechen für sich. Im Benchmarking-Test zeigt sich, dass alle Systeme zur 30fps-Marke eine ansehnliche Leistung abliefern – wie ein gutes Stück Pizzateig, das in der Mitte leicht durchhängt. Die Tests offenbaren, dass die Switch 2 größere Pixelzahlen und höhere Auflösungen erzielt als das Original-Pendant der PS4.

Doch, wie so oft, gibt es einen Haken: Im direkten Vergleich zur PS4 Pro zeigt die Switch 2 entweder eine vergleichbare Leistung oder bleibt sogar sichtbar zurück. Wo ist also die Magie der Nintendo-Konsolen? Es liegt auf der Hand, dass die Switch 2 in der grafischen Leistung die Gordons von Serpentinen folgt, in der Grafikoptimierung jedoch auf dem richtigen Weg ist.

Ein dynamisches Aufeinandertreffen

Aber das ist noch nicht alles! Im offenen Stadtgebiet von Night City fungiert die CPU wie eine tickende Zeitbombe. Die Performance zeigt, dass die Switch 2 zwar schneller als die PS4, aber dennoch nicht mit der PS4 Pro mithalten kann – ein Ergebnis, das fast zu erwarten war. Und während das Steam Deck mühelos die 30fps voll und ganz ausschöpft, schwächelt die Switch 2 in grafiklastigen Momenten und erreicht nur mit Mühe die angestrebten Werte.

Der Aufstieg der Technologie und Geschwindigkeit

Unerwartet klar ist, dass die Xbox Series S in dieser Geschichte als der Overachiever auftritt. Mit beeindruckender Effizienz bei 60fps spielt die Eule bei bis zu 40fps, während der Switch der Atem ausgeht. Es bleibt dabei: Je mehr Pixel die Hardware verarbeiten muss, umso klarer treten die Kanten und Schwierigkeiten hervor. Und in dieser grafischen Schlacht könnte es irgendwann tatsächlich zur Schnittstelle zwischen pixelgetriebenem Gamen und der Erzählung eines immersiven Geschichtenerlebnisses kommen.

Suche nach der Balance

So viele Faktoren spielen zusammen – die Hardware-Architektur, die Software-Optimierung, das Spiel selbst, der Entwickler und nicht zuletzt die Display-Technologie. Es bleibt also das große Fragezeichen, wie sich letztlich Spiele der letzten Gen auf der neuen Switch 2 umsetzen lassen und ob sie den Erwartungen ihrer Spieler gerecht werden können. Und während die Nintendo-Fans und Hardcore-Gamer aktiv auf die nächsten Herausforderungen pfeifen, bleibt die Frage im Raum: Wo ziehen wir die Grenze zwischen grafischer Brillanz und Handlungseffizienz – und ist die Switch 2 bereit für das, was uns erwartet?

Inmitten des Wettlaufes um Grafik und Leistung könnte der Fokus auch auf den liebevoll gestalteten Universen liegen, die nicht nur pixelgenau, sondern auch emotional fesselnd sind. So bleibt uns nichts anderes übrig, als in und durch diese digitale Stadt zu wandern, während sich der Horizont des Gaming langsam entfaltet.

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