Resident Evil 9 scheint bereits auf massive Erfolge eingestellt zu sein, da es einen bedeutenden Wunschlisten-Meilenstein erreicht hat

Grace Ashcroft in Resident Evil 9 sitting at a desk with her computer turned on. She has an FBI badg

Entdecke jetzt die heißesten PS5 Angebote

Die Hype-Welle des Horrors: Resident Evil Requiem und die Rückkehr nach Raccoon City

Die Sonne ging an einem regnerischen Donnerstagmorgen auf, als die Nachricht wie ein Blitz einschlug: Resident Evil Requiem hat die magische Grenze von über einer Million Wunschlisten-Additions überschritten. Capcom, der japanische Spiele-Gigant hinter der ikonischen Franchise, hat ein weiteres Mal bewiesen, dass die stetige Besessenheit der Gamer-Kultur für alles, was mit Zombies und übernatürlichem Horror zu tun hat, ungebrochen ist. Doch woher kommt diese Vorfreude wirklich, und was macht das Universum von Resident Evil so fesselnd?

„Wir danken euch!“ – die Worte aus Capcoms Social-Media-Kanälen schallen noch immer in unseren Ohren nach, begleitet von einem augenzwinkernden Schaubild, das neben dem bewährten Gesicht von Grace Ashcroft die frohe Botschaft verkündet. Die Anzahl der Wunschlisten ist zwar kein direkter Indikator für die Verkaufszahlen, doch sie spricht Bände über das kollektive Verlangen nach dem nächsten Kapitel: dem „Resident Evil 9“, ab sofort bekannt als „Requiem“.

Wie sich dieses Verlangen manifestiert, zeigt eine Anekdote von unserem Redakteur Alex, der, nachdem er eine erste, prägnante Spielesession erleben durfte, vor Begeisterung schallend kreischte – so laut, dass es durch die Wände zu vernehmen war. Wer könnte das nicht nachvollziehen, wenn man den ersten Blick auf eine zerstörte Skyline von Raccoon City wagt, umgeben von den schrecklichen Überbleibseln der Umbrella Corporation?

Die Resident Evil-Reihe ist nicht nur ein Pionier des Survival-Horrors; sie hat sich über die Jahrzehnte hinweg immer wieder neu erfunden. Das Remake von Resident Evil 4, das im April die sensationelle Marke von 10 Millionen verkauften Exemplaren erreichte, hat den Druck auf Requiem erhöht. Das Tempo, mit dem das Remake bei den Fans ankam, wirft die Frage auf: Wird Resident Evil Requiem diese Erfolgssträhne fortsetzen können?

Für viele steht die Antwort fest: Die Stärke und Innovationskraft von Capcom sind unermüdlich. In den letzten Monaten gab es immer wieder Anzeichen für eine kreative Rückkehr zur Originalität. Ein Blick auf den kürzlich veröffentlichten Trailer zeigt eindrücklich, wie die Entwickler ihr Handwerk verstehen – ein artistischer Balanceakt zwischen Nostalgie und frischem Wind.

Wir haben endlich unseren Einblick in Grace Ashcroft, ein Charakter, der die Herzen der Fans schnell erobern könnte. Doch wie wird sie in das komplexe Universum von Resident Evil integriert? Es bleibt abzuwarten, ob sie mehr ist als nur ein weiteres Puzzlestück im grossen Ganzen – ob sie uns in einer emotionalen Achterbahnfahrt auf die harte Probe stellen wird, wie es beispielsweise die Charaktere aus Resident Evil 2 taten.

Ein weiteres Highlight des geplanten Capcom-Events am 26. Juni ist nicht nur Requiem, sondern auch das mysteriöse Pragmata, in dem ein Astronaut und ein kleines Mädchen aufeinandertrafen. Die Versprechungen sind ungewiss, und das macht es umso aufregender.

Bei all diesen Erwartungen fragt man sich jedoch auch, wie es um Capcom selbst bestellt ist. Gerade erst hat Monster Hunter Wilds mit seiner letzten Aktualisierung für Aufregung gesorgt – allerdings eher im negativen Sinne, denn die Spieler waren keineswegs amused. Tagtäglich zeigen sich die verheerenden Bewertungen auf Steam, und kaum jemand ist bereit, mit einem weiteren Missgeschick für eine weitere Enttäuschung zu bezahlen. Erfolgreich ist Capcom nur, solange die Titel nicht mehr auf die Nase fallen als die Zombies, die wir umnieten sollen.

Die Vorfreude auf Resident Evil Requiem spiegelt ein tieferes Bedürfnis wider: den Wunsch nach Erschütterung und Neuentdeckung in einer Welt, die sich ständig wandelt. So mag das neue Spiel das ungestillte Verlangen nach schockierenden Erlebnissen wecken und gleichzeitig Fragen aufwerfen, wie wir mit der Dystopie umgehen, die uns umgibt. Und gerade hier liegt die Kunst von Capcom: die emotionale Verstrickung durch interaktive Erzählungen.

Wenn die Schatten der Vergangenheit auf unserer Gegenwart lasten, dann könnte Resident Evil Requiem vielleicht mehr sein als bloßer Horror – vielleicht wird es zum Spiegel des kollektiven Unbehagens der modernen Existenz. Packen wir also die Controller, denn die Reise nach Raccoon City – wir kommen!

Entdecke jetzt die neuesten PS5 Spiele auf Amazon