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Ein Bisschen Mario, Ein Bisschen Skate – Die ersten Schritte in die Welt von „Skate“
Das Warten hat ein Ende: EA’s „Skate“ hat in die frühe Zugangsphase gestartet und direkt die Neugier der Spieler:innen geweckt. Doch nicht alles verläuft erwartungsgemäß. Wer sich gewappnet hat, um mit Style und coolen Tricks durch die virtuelle Stadt San Van zu cruisen, sieht sich plötzlich mit einem unerwarteten Gameplay konfrontiert – beim Skaten geht es anscheinend nicht nur um die besten Moves, sondern auch darum, über die Straßen zu rollen wie ein seltsames Mixwesen aus einem Skateboard und Mario 64.
Bilder und Videos, die auf Social Media kursieren, zeigen eine vergnügliche Realität: Anstatt elegant über die Rampen zu gleiten, wird jeglicher Anflug von Professionalität kurzerhand über Bord geworfen. Ein Spieler demonstrierte anschaulich, wie man beim Überholen des Verkehrs einfach aus dem Skateboard springt, wie ein kleiner Schmetterling zwischen den Fahrzeugen hindurchsaust und mit purer Anarchie über die Straßen rollt – ein treuer Begleiter, der Mario in seinen besten Tagen zu sein scheint.
Die anfänglichen 30 Minuten im virtuellen San Van können sich dabei wie eine Geduldsprobe anfühlen. Lange Warteschlangen sind an der Tagesordnung, während die Entwickler von Full Circle hinter den Kulissen fieberhaft daran arbeiten, die Serverprobleme zu beheben, die viele in die Knie zwingen. „Wir bedanken uns für eure Geduld“, verspricht das Team in den sozialen Medien. Doch die Geduld vieler Spieler ist mittlerweile auf eine harte Probe gestellt worden. „Manchmal ist es frustrierend, einfach nur hier zu sitzen und zu warten, während ich davon träume, wie ich der nächste Tony Hawk sein könnte“, gibt ein enttäuschter Gamer im Unterforum auf Reddit zu.
In Anbetracht dieser Schwierigkeiten stellt man sich unweigerlich die Frage: Warum ist das Online-Spielen für einen Titel, der auf voll synchronisierte Multiplayer-Erlebnisse setzt, so problematisch? Für Full Circle ist das offensichtlich: „Die Stadt ist als lebendige, atmende Umgebung konzipiert, die ständig online ist und sich weiterentwickelt“, erklärte das Entwicklerteam. Das mag eine spannende Vision sein, doch sie setzt voraus, dass die Spieler auch tatsächlich eintreten können. Und was zählt, sind nicht nur die großen Versprechungen, sondern auch die kleine Realität, die sich oft bitterlich von der Vorstellung entfernt: In der Warteschlange zu stehen, während das Spiel seine Versprechen nicht hält.
Das Konzept mutet an wie ein ambitioniertes Experiment im Design eines MMORPGs – ein lebendiger Skatepark, der sich nahezu rasant verändert. Dennoch zeigt sich, dass viele Spieler Alternativen finden, um sich in dieser digitalen Welt zu bewegen. Für viele scheint der gesunde Menschenverstand nicht nur auf dem Board zu liegen, sondern auch darauf, die beste Möglichkeit zu finden, sich blitzschnell fortzubewegen. So zeigt eine Form der neuen „Skate“-Meta, wie man durch das Geländehüpfen und zunächst unstimmige Designs das Tempo erhöhen kann, während die Entwickler der Herausforderung entgegentreten müssen, die zugrunde liegende Erfahrung wieder ins Rampenlicht zu rücken.
Obwohl die digitale Skate-Szene dem Charme der Kindheitserinnerungen an „Super Mario 64“ einen nostalgischen Hauch verleiht, bleibt es abzuwarten, ob die Entwickler in der Lage sind, die technischen Probleme zu beseitigen und gleichzeitig die Spieler bei der Stange zu halten. Skateboarding und virtuelle Welten haben immer eine besondere Chemie gehabt: Freiheit, Kreativität und der Drang, eigene Grenzen zu überschreiten. Doch was, wenn die Technik das Vergnügen trübt? Ein Spagat zwischen Spielspaß und Server-Realität, in dem der Purismus des Skateboartens auf den Pragmatismus des Gameplay-Designs trifft.
Im Lichte dieser Entwicklungen könnte man fast schon schmunzeln über die Ironie, dass das Spiel, das als ultimativer Skatesimulator angepriesen wird, bereits zur Spielwiese einer neuen Art von Bewegung geworden ist – einer, die in nichts dem Kindheitsklassiker nachsteht und dabei gleichzeitig die Vorzüge des digitalen Zeitalters ins Spiel bringt. Das bedeutete, mit einem Grinsen zu erfahren, dass die Regeln des Skatens das siegreiche Überfliegen über Asphalt in Form von unfreiwilligen Kopfständen und Bauchplatschern viel mehr Spaß machen, als man zunächst dachte. Ganz egal, ob man ein Skateboarder oder ein passionierter Sammler von virtuellen Erinnerungen ist, die Frage bleibt: Wie werden die nächsten Runden für „Skate“ ausfallen? Diese Entwicklung bleibt abzuwarten.
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