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Nachdem am Wochenende Berichte kursierten, dass NetEase angeblich seine internationalen Spieleinvestitionen zurückfährt, indem es „aktive Verhandlungen über den Verkauf seiner nicht-chinesischen Studios führt“, hat sich Rebel Wolves, ein von NetEase gehaltenes Unternehmen, gemeldet, um die Ängste zu zerstreuen und erneut zu betonen, dass NetEase nur ein Minderheitsaktionär ist.
In einer auf LinkedIn veröffentlichten Stellungnahme erklärte Tomasz Tinc, Chief Publishing Officer und Mitinhaber von Rebel Wolves, dass er sich der „gerüchteten Situation“ bewusst sei, aber dass die Eigentümerschaft von Rebel Wolves größtenteils in den Händen der Studio-Mitarbeiter liege.
Das Unternehmen arbeitet derzeit an The Blood of Dawnwalker, einem Projekt unter der Leitung von Konrad Tomaszkiewicz, dem Regisseur von The Witcher 3, der auch Mitinhaber des Studios ist.
„Zunächst einmal vielen Dank für alle herzlichen Nachrichten und Wünsche. Die Entwicklung unseres Spiels schreitet stetig voran und wir haben keine finanziellen Probleme“, schrieb Tinc.
„Der überwiegende Teil der Eigentümerschaft von Rebel Wolves liegt in den Händen von Konrad Tomaszkiewicz und anderen Studio-Mitinhabern, die alle
von denen bei Rebel Wolves angestellt sind. NetEase ist Minderheitsaktionär von Rebel Wolves.
Tinc bestätigte auch, dass die Produktion von Blood of Dawnwalker „vollständig finanziert“ ist und dass gemeinsam mit den Partnern des Studios und dem Publisher Bandai Namco daran gearbeitet wird, „das erste Kapitel der Dawnwalker-Saga zum Leben zu erwecken“.
Der Rückzug von NetEase begann wohl Ende letzten Jahres, als Stellen abgebaut wurden und/oder Produktionen bei Worlds Untold, Jar of Sparks und Liquid Sword „pausiert“ wurden.
Letzte Woche kürzte das chinesische Megakonzern die Belegschaft des US-amerikanischen Kreativteams von Marvel Rivals, trotz des beachtlichen Erfolgs des Spiels, mit der Begründung, die Entscheidung sei getroffen worden, um die „Entwicklungseffizienz zu optimieren“. Zudem wurde betont, dass man „nicht von seinen globalen Expansionsplänen abgewichen“ sei, auch wenn Berichte kursierten, wonach so viel wie alle ausländischen Spielunternehmen aufgrund steigender Kosten verkauft würden.