Apex Legends Staffel 26 führt neuen permanenten Modus, Elite-Waffen und gesperrte Hop-ups ein

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Apex Legends Showdown: Ein Sprung in die Gegenwart des Battle Royale

Stellen Sie sich vor, Sie landen mit Ihrem Team in einer surrealen Landschaft – der Himmel erleuchtet von Sonnenstrahlen, die schillernden Farben des Kings Canyon scheinen Sie mit offenen Armen zu empfangen, und doch ist alles anders. In der neuen Saison 26 von Apex Legends, die den Namen "Showdown" trägt, lädt Respawn Entertainment die Spieler ein, sich in einem turbulenten Wechselspiel aus Strategiescharm und abrupten Kämpfen zu verlieren.

Die größte Neuheit in dieser Saison? Ein permanenter Spielmodus namens Wildcard – ein Name, der nicht nur für Frische, sondern auch für die sprichwörtlichen Ziele im Scharfschützenvisier steht. Hier treten 30 Spieler in einem sogenannten "Fast-Paced-Battle" an, auf einem modifizierten King’s Canyon, der vor Ziplines, Gravitation-Kanonen und Sprung-Pads nur so strotzt. Die Strategie tritt in den Hintergrund, wenn sofortige actionreiche Begegnungen gefordert werden. Wie? Die Startzone ist komprimiert – ein cleverer Trick, um die Spieler schneller ins Geschehen zu ziehen. Dazu kommt ein Selbst-Wiederbelebungs-Kit direkt zu Beginn, das die erste Panik der plassierten Fallen vielleicht ein wenig abmildert.

Sie denken, das erinnert an alte Multiplayer-Schlachten? Richtig! Wildcard kann neue Begegnungen zwischen den Legenden auslösen, die das Spielgefühl auf den Kopf stellen – und das im wahrsten Sinne des Wortes. Legend-Stacking wird zum ersten Mal möglich, was bedeutet, dass Sie sich mit Ihren Freunden als die gleiche Legende ins Gefecht stürzen können – ein bisschen wie in der Schulzeit, als die Kleiderwahl und der Mut sich gegenseitig übertrumpften.

Neben dem Aufwind für alte Hasen bringt die neuen Perks und Loot-Möglichkeiten. Sie können jetzt automatisiert looten, indem Sie einfach über den Boden rennen, was den Fokus auf das Wesentliche lenkt: das Überleben. „Evo Orbs“ von besiegten Gegnern geben Ihnen die Möglichkeit, Ihre Waffen auf das nächste Level zu bringen und die respawn-Zeiten zu reduzieren – kein Raum für Ausreden mehr, wenn das Teamversagen auf die eigene Kappe geschrieben wird.

Doch während die neue Aggressivität triumphiert, gibt es auch schwerwiegende Änderungen, die das Herzstück der Apex-Community auf die Probe stellen könnten. Die Arenen wurden für die unbestimmte Zukunft gestrichen. Dies könnte eine schmerzhafte Zäsur für Fans dieser Form des Spielens sein, die sich oft nach einer achtsamen Schritt-für-Schritt-Taktik sehnten. Nun muss sich die Community dem schnelllebigen Chaos beugen – oder sie wird dem Wildcard-Modus mit Skepsis entgegentreten.

Im klassischen Battle Royale ist der E-District ebenfalls ein omnipräsentes Baustellenprojekt. Die Umgebung erstrahlt nicht nur in neuem Licht, sondern wird auch visuell aufgeräumt. Die neue Tageszeiten-Ästhetik bringt nicht nur Charme, sondern könnte auch die Spielweise beeinflussen – besonders für Veteranen, die sich in den verworrenen Ecken und Winkeln des Spiels bisher ganz gut durchschlagen konnten. Aber die Angel City-Einflüsse aus Titanfall sollen die Nostalgie-Punkte für das treue Fanlager spektakulär steigern.

Die Überarbeitung von Caustic und Bangalore ist ein weiteres Highlight, das Kritiker und Fans gleichermaßen anzieht und abstößt. Caustic, der oft als der plump-bullige Abwehrspieler galt, hat nun eine neue passive Fähigkeit erhalten – „Killer-Gas“, das nicht nur verheerenden Schaden verursacht, sondern auch den Feind verlangsamt. „Du musst jetzt durch das Gas kämpfen, wenn du überleben willst“, lautet die Quintessenz dieser taktischen Teufeleien. Sogar Bangalores neue Aufladung verwandelt ihre Rauchgranaten in EMP-Maschinen – ein Weckruf für Spieler, die dachten, die ruhige Taktik wäre passé.

Seehr faszinierend wird die neu implementierte „Elite-Waffen”-Kategorie, die vorübergehende Modifikationen für das Gameplay mit sich bringt. So wird der RE-45 Burst von einer ganz neuen Art von Energie angetrieben. Und ja, der Peacekeeper wird zurückkehren, aber nicht ohne die Mitteilung, dass die verblüffenden Akimbo-P2020s im Care Package landen werden. Es sind die kleinen Veränderungen, die oft große Wellen schlagen.

Das Ranked-Gameplay wird ebenfalls einer Frischkur unterzogen – besonders die Einführung von „Auren“, dekorativen kosmetischen Elementen, die den Rang eines Spielers reflektieren. Es ist ein cleverer Schritt, um das Ranglistenspiel zu personalisieren, auch wenn dies sicher nicht von allen mit offenen Armen empfangen wird. Spielerapputzen und das getestete Mentoring könnten aber auch dazu führen, dass man sich in der sozialen Spielkultur erneut verankert fühlt.

Saison 26 von Apex Legends, oder besser gesagt, das große Showdown, legt den Fokus auf Tempo und Gruppendynamik. Die rasant gestalteten Spielmodi sind ein deklarierter Satz an die Spieler: „Seid bereit für jeden Moment, denn der nächste Herzschlag könnte das letzte Glühen eurer Legende bedeuten“. In einer Zeit, in der Battle Royales überflutet von immer ähnlichen Mechaniken sind, ist es erfrischend, dass Respawn die Herausforderung annimmt und den Mut hat, neue Wege zu beschreiten. Ein Sommer, der nur im Zeichen der Jagd steht.

Und so heißt es, am 5. August die Flügel ausbreiten und in die elektrisch geladene Atmosphäre des Apex-Universums eintauchen. Wer weiß, vielleicht findet sich darin die Antwort auf die Frage, wie weit man für den Sieg gehen kann.

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